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Sakramente

Die Kirche begleitet Sie ein Leben lang

Die Feier der Sakramente

Sakramente sind erfahrbare Zeichen der Nähe und Liebe Gottes. In der katholischen Kirche gibt es sieben Sakramente: die Taufe, die Firmung, die Eucharistie, die Buße, die Krankensalbung, die Weihe und die Ehe. Durch die Sakramente der Taufe, der Firmung und der Eucharistie werden die Grundlagen des ganzen christlichen Lebens gelegt.

Für Infos rund um die Sakramente melden Sie sich gerne bei unserer Leiterin des Pastoralbüros

Jennifer Semglaty

Gangolfstraße 14

53111 Bonn

Telefon 0228/98 588 10

pastoralbuero@bonner-muenster.de

Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr

Donnerstag 14.00 bis 17.00 Uhr

Alles, was Sie zur Taufe in Bonn wissen müssen Sie möchten Ihr Kind in Bonn taufen lassen? Das ist schön! Hier finden Sie alle Informationen rund um die Taufe in ihrer katholischen Kirche in Bonn.

 

Was ist eigentlich die Taufe?
Die Taufe beinhaltet verschiedene Aspekte, zum Teil sehr verschiedene.

Sie ist das "Eingangstor" zur Kirche. Ohne sie können keine weiteren Sakramente empfangen werden.
Sie ist Eingliederung in die Gemeinschaft der Gläubigen.
Sie eröffnet die Zugehörigkeit zu Christus.
Sie bringt das uneingeschränkte Ja Gottes zum Menschen zum Ausdruck.
Sie bedeutet Verpflichtung für den Täufling bzw. seine Eltern und Paten.
Sie ist "Sakrament", d.h. sie bringt zeichenhaft und leiblich zum Ausdruck, was im Geist geschieht.
Sie markiert den Beginn des geisterfüllten Lebens des Menschen: Gott in mir.
Viele Mütter und Väter lassen ihr Kind nicht mehr taufen; manchmal wollen sie ihrem heranwachsenden Kind die Entscheidung selbst überlassen (was nicht immer heißt, dass sie es nicht religiös erziehen).

Für manche stellt sich die Frage nach der Taufe dann erneut, wenn viele Altergenossen der Kinder zur Erstkommunion gehen. Für einige mag auch ohne einen solchen Anlass im Laufe der Zeit ein Interesse am Christentum und der Glaubensgemeinschaft der Kirche erwachen. Als ungetaufte jugendliche oder erwachsene Menschen suchen sie Kontakt zur Kirche und wollen ihr möglicherweise auch angehören.

Die Taufe wird je nach Alter unterschiedlich gestaltet. Informationen zur Erwachsenentaufe erhalten Sie unter www.katholisch-werden-in-bonn.de.

Was benötigen Sie für die Taufe Ihres Kindes?
Wenn Sie Ihr Kind taufen lassen möchten brauchen Sie

mindestens eine Patin oder einen Paten. Mehr als zwei Paten sind nicht erlaubt.Paten müssen katholisch sein, zumindest einer muss katholisch sein. Wer nicht katholisch ist, kann als Taufzeuge Wegbegleiter für das Kind sein. Natürlich können daher auch evangelische Christen Taufzeugen werden. Um die Patenschaft zu übernehmen, muss ein Katholik das 16. Lebensjahr vollendet haben. Und: Vater oder Mutter dürfen nicht Pate ihres Kindes werden.
Zudem benötigen Sie eine Taufkerze

Was bringe ich mit zur Anmeldung für die Taufe in Bonn?
Sie brauchen eine Geburtsurkunde Ihres Kindes, Namen und Adressen der Paten, deren Konfession und ggfs. einen „Patenschein“ , den die Wohnsitzpfarrämter der Paten ausstellen. Damit gehen Sie dann zum Pastoralbüro oder Pfarrbüro Ihrer Kirche vor Ort. Dort werden alle weiteren Schritte besprochen.

Was erwartet mich beim Taufgespräch?
Wer sein Kind beim im Büro der Pfarrgemeinde zur Taufe anmeldet (Ansprechpartner ist die Kirche vor Ort, an ihrem Wohnort), vereinbart zugleich mit dem Pfarrer ein Taufgespräch. Viele Geistliche besuchen die junge Familie zu Hause. Das ist am einfachsten. In vielen katholischen Gemeinden wird diese Aufgabe auch von Pastoral- oder Gemeindereferenten übernommen. In manchen Gemeinden werden Taufgesprächskreise in Gruppenform angeboten, bei dem man auch in Kontakt mit anderen Täuflingen und deren Eltern kommt. Dies ist eine gute Gelegenheit für Eltern und Paten, das eigene Glaubenswissen aufzufrischen.

Auch wenn Sie nicht regelmäßig den Gottesdienst besuchen und Ihnen die Abläufe fremd geworden sind, müssen Sie keine Angst haben oder unsicher sein. Pfarrer und Gemeindereferenten sind sich dessen bewusst. Sie helfen jedem und verurteilen niemanden. Im Gegenteil! Sie freuen sich über ehrliches Interesse und erklären beim Taufgespräch oder im Taufvorbereitungskreis alles ganz genau.

Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen! Oftmals ermöglichen solche Angebote auch wieder einen neuen Zugang zum Glauben und zur Kirche.

Mit der Erstkommunion werden die Kinder in die "Mahlgemeinschaft" mit Gott und der Gemeinde aufgenommen: Sie dürfen an der Kommunion, der Eucharistie, teilnehmen. Hier erfahren Sie, was nötig ist.

Was ist die Erstkommunion?
In der Erstkommunion werden die Kinder in die Mahlgemeinschaft mit Gott und der Gemeinde aufgenommen. In der Regel gehen Kinder in der dritten Klasse, also mit ca. neun Jahren zur Erstkommunion.

In der Vorbereitung, die in den einzelnen Seelsorgebereichen unterschiedlich praktiziert wird, beschäftigen sich die Kinder u.a. mit der Frage, was Gott ihnen bedeutet, mit ihrer eigenen Taufe, dem Wirken Jesu und dem Aufbau der Messe. Die Erstkommunionfeier findet in der Regel an den Sonntagen nach Ostern statt, an vielen Orten am ersten Sonntag nach Ostern, dem "Weißen Sonntag".

Wie melde ich mein Kind zur Erstkommunion an?
In der Regel werden die Kommunionkinder der dritten Klasse im Herbst von den Pfarrgemeinden angeschrieben. Ansprechpartner ist die Kirche vor Ort. Die Eltern melden ihr Kind dann im dortigen Pfarrbüro zur Erstkommunion an.

Dazu muss das Familienstammbuch oder die Taufbescheinigung des Kindes vorgelegt werden. Im Pfarrbüro erfahren die Eltern dann auch den Termin.

Es kann übrigens sein, dass dieser von Jahr zu Jahr variiert. Traditionell findet die Erstkommunion am Weißen Sonntag statt, doch in vielen Gemeinden wird in den Wochen danach die Erstkommunion begangen.

Daher ist es ratsam, schon mal vor der Anmeldung nachzufragen. Falls Sie nämlich in einer Gaststätte feiern möchten, sollten Sie wissen, dass diese oft lange im Voraus ausgebucht sind. Das Gleiche gilt für Räume, die Vereine oder Pfarrgemeinden vermieten.

Kann mein Kind in einer anderen Kirche Erstkommunion feiern?
In der Regel nehmen Kinder am Vorbereitungskurs und an der festlichen Erstkommunionfeier der Wohngemeinde teil. Familien sind jedoch frei, dort teilzunehmen, wo sie sich beheimatet sehen.

Welche Voraussetzungen gibt es für eine Erstkommunion in Bonn?
Wichtig sind drei Dinge: 

Das Kind muss getauft sein, bevor es die Erstkommunion empfängt. Kinder, die noch nicht das Sakrament der Taufe empfangen haben, werden während der Erstkommunionvorbereitung getauft.
Es muss in einem Alter sein, in dem es den Unteschied zwischen einfachem Brot und Wein und den gewandelten Gaben versteht.
Darüber hinaus sollte Ihr Kind eine Unterweisung erhalten haben. Dort werden die wichtigsten Glaubensinhalte vermittelt, und es kann sich mit seinem eigenen Glauben auseinandersetzen. Diese Unterweisung erhält Ihr Kind während der sogenannten Katechese (hier: der Vorbereitungskurs). Dazu gehört auch eine Einführung in die Beichte, sowie die Erstbeichte.

Firmung im Sendungsraum am 3. Mai 2024

Am Freitag, 3. Mai 2024, um 18 Uhr findet die nächste Firmung für den Sendungsraum Bonn-Mitte statt. Eingeladen sind alle Jugendlichen, die am Firmtermin mindestens 16 Jahre alt sind oder die im neuen Schuljahr die 9. Klasse besuchen. Der Firmkurs für die Pfarreien St. Martin und St. Petrus beginnt im Herbst. Nach den Sommerferien erhalten die Familien aus dem Sendungsraum nähere Informationen und die Einladung zu einem Informationsabend per Post. Bei Rückfragen steht Kaplan Dr. Christian Jasper gerne zur Verfügung (kaplan.jasper@bonner-muenster.de)

Mit der Firmung bestätigen Sie die eigene Taufe. Sie ist der letzte Schritt in die volle Gemeinschaft der katholischen Kirche. Wenn junge Menschen die ersten Schritte hin zur Eigenständigkeit machen, gehört dazu auch das Bekenntnis zum eigenen Glauben.

Was ist die Firmung?
Neben der Taufe und der Erstkommunion ist die Firmung ein "Initiationssakrament" . Mit jedem der Sakramente wird man immer weiter in die christliche Glaubensgemeinschaft hineingeführt wird.

Die Taufe ist der Beginn in die Beziehung des Menschen mit Gott.

Die Erstkommunion wird häufig als die Wegzehrung verstanden, die einen Christen immer wieder in seinem Leben mit Gott verbindet.

Die Firmung ist wie die Taufe ein einmaliges Sakrament. Der Firmling wird in einer besonderen Weise mit dem Heiligen Geist beschenkt.

Das Wort kommt vom lateinischen "firmare" und bedeutet bestärken, festigen, ermutigen. Die Firmung ist das Sakrament der Bestärkung des jungen Menschen in seinem Christsein. Die Kraft des Heiligen Geistes verleiht Standvermögen. Sie ermutigt, Verantwortung für sich und die Gemeinschaft zu übernehmen. Das Sakrament der Firmung vertieft in besonderer Weise den Übergang vom Kindsein zum Erwachsenwerden.

Dadurch verbindet sich der Firmling noch enger mit dem Glauben und der Kirche. Die Firmlinge erhalten den Auftrag, auch öffentlich von ihrem Glauben zu berichten, ihn öffentlich zu leben und sich zu Gott zu bekennen. Zugleich sollen sie sich immer wieder neu mit dem Glauben auseinandersetzen.

Wie kann ich mich in Bonn als Jugendlicher firmen lassen?
Gewöhnlich werden Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren von ihrer Kirche vor Ort angeschrieben. Jede Pfarrgemeinde informiert alle katholischen Jugendlichen im entsprechenden Alter. Die Anmeldung zur Firmung nimmt das örtliche Pfarrbüro, in Ihrer Kirche vor Ort als Ihr persönlicher Ansprechpartner entgegen. Wurde fälschlicherweise kein Brief mit der Einladung zur Firmung zugestellt, können die Informationen dort auch erfragt werden.

Wie kann ich mich in Bonn als Erwachsener firmen lassen?
Wenn Sie als Erwachsener in Bonn gefirmt werden möchten, ist die Katholische Glaubensinformation FIDES (KGI-FIDES) der richtige Ansprechpartner für Sie. Der Firmkurs wird vierzehntägig angeboten.

Sie werden jeweils vorbereitet auf

die Erwachsenenfirmung am Pfingstsamstag und
die Erwachsenenfirmung im November.
Gern führen wir Einzelgespräche zu den Fragen, die Sie haben. Mehr dazu auf der Seite der Katholische Glaubensinformation FIDES (KGI-FIDES).

Was benötige ich zur Anmeldung zur Firmung?
Voraussetzung für die Anmeldung zur Firmung ist die Taufe. Bitte bringen Sie zur Anmeldung die Taufurkunde des Jugendlichen oder eine Kopie der Urkunde mit. Wurden Sie in der selben Gemeinde getauft, ist dies gewöhnlich nicht nötig.

Wie unterscheidet sich die Firmung von der Konfirmation?
Wenn sich Jugendliche in der evangelischen Kirche auf ihre Konfirmation vorbereiten, erhalten sie eine ähnliche Katechese-Praxis wie in der katholischen Kirche bei der Firmung. Im Gegensatz zur Firmung ist die Konfirmation aber kein Sakrament. Einzig die Taufe und das Abendmahl sind bei Protestanten Sakramente.

Sowohl bei Konfirmation und Firmung steht die Verpflichtung im Mittelpunkt, das Leben aus dem Glauben zu gestalten. Im Unterschied zur Firmung bei den Katholiken gibt es bei den Protestanten eine eine Art öffentliche Lehrbefragung im Rahmen eines Gottesdienstes am Ende der Konfirmationsvorbereitung.

 

Sie lieben sich, haben gelernt, sich zu vertrauen und entscheiden sich für ein gemeinsames Leben. Sie möchten katholisch heiraten in Bonn? Herzlichen Glückwunsch! Damit am wichtigsten Tag ihres Lebens nichts schief geht, haben wir hier alle Informationen, die sie zur Vorbereitung benötigen.

Was ist das Sakrament der Ehe?
Katholisch heiraten - das bedeutet, dass Mann und Frau für ein Leben lang beieinander bleiben wollen. Sie lieben sich, haben gelernt, sich zu vertrauen und entscheiden sich für ein gemeinsames Leben. Sie sind auf ihrem Weg so weit, dass sie sagen können: "Ja, wir trauen uns..." Bei der Hochzeit bekennt sich das Paar öffentlich zueinander. Alle sollen es wissen und die Menschen, die dem Paar etwas bedeuten, sollen die Entscheidung mitfeiern.

Die Entscheidung zu einer kirchlichen Trauung erfordert einen freien und reifen Entschluss. Dieser muss von den Eheleuten selbst getroffen werden. Es ist eine Entscheidung, an der besonders die Kirche in sehr konsequenter Weise festhält. Es kann auch ein Ausdruck von Ehrlichkeit sich selbst gegenüber sein, sich zunächst nicht kirchlich trauen zu lassen und die Entscheidung darüber noch weiter reifen zu lassen. Die Seelsorger beraten Sie in diesen Fragen gerne.

Wir wollen heiraten! Wer ist in Bonn für uns zuständig?
Frauen und Männer, die als Ehepaare zusammenleben wollen und kirchlich heiraten wollen, haben als Ansprechpartner die Kirche vor Ort in ihrer Wohnortspfarrei. Auch wenn Sie an anderer Stelle heiraten wollen, ist es immer notwendig, das Gespräch mit dem Pfarrer Ihrer Kirche vor Ort zu suchen.

Dieser kann die Vorbereitung an den Seelsorger delegieren, der bei Ihrer Eheschließung assistieren soll.

Wichtig:  Sie sollten zuerst Kontakt mit einem Seelsorger aufnehmen, bevor Sie das Datum Ihrer Hochzeit festlegen, damit es keine Enttäuschungen gibt, wenn Termine kollidieren.

Ich will in einer anderen Kirche in Bonn außerhalb meiner Gemeinde heiraten - was muss ich tun?
Eine andere Kirche liegt näher an ihrer Feier-Lokation? Ist vielleicht schöner? Oder sie haben eine besondere Beziehung zu dieser Kirche? Um eine Kirche, die nicht in ihrer Ortsgemeinde liegt, für Ihre Trauung zu nutzen, braucht es ein bisschen Organisation. Ihr Pfarrer in Ihrer Kirche vor Ort muss mit Ihnen zuerst ein Ehevorbereitungsprotokoll ausfüllen. Darin werden die Daten des Hochzeitspaares erfasst. Oftmals erledigt dies auch die Mitarbeiter*innen im Pfarrbüro gemeinsam mit Ihnen.

Mit diesem Ehevorbereitungsprotokoll gehen Sie dann zu dem Priester oder Diakon, der sie trauen möchte, bzw, zur Gemeinde, in der ihre Traumkirche steht.

Wie kann ich in Bonn eine Kirche für die Trauung reservieren?
Zuständig ist immer die jeweilige Gemeinde, zu der die Kirche gehört. Im dortigen Pfarrbüro können Sie anfragen, ob eine Kirche an ihrem Hochzeitstermin zur Verfügung steht. Sie können die Kirche dann reservieren. Hier finden Sie die jeweiligen Ansprechpartner für die Kirche vor Ort. Geben Sie einfach die Adresse der Kirche ein.

Soll ein externer Pfarrer oder Diakon die Messe durchführen, müssen Sie dies ebenfalls mit der Kirchengemeinde am Trauort abklären.

Was ist ein Ehevorbereitungskurs, und muss ich einen belegen?
Die meisten Priester im Erzbistum Köln setzen einen Ehevorbereitungskurs voraus. Keine Angst, man kann dort nicht "durchfallen", und es gibt weder Prüfung noch Vorträge. Die Kurse mit ihren unterschiedlichen Angeboten dient vielmehr dazu, sich mit seiner Partnerschaft und seinem Glauben noch einmal einen Tag lang auseinanderzusetzen. Es ist ein Tag nur für Sie und Ihren Partner!

Es geht dabei um Fragen wie: 

Was hat Gott mit unserer Partnerschaft/Ehe zu tun?
Was bedeutet es, kirchlich zu heiraten?
Was bedeutet für uns Ehe und Partnerschaft?
Wie gestaltet sich die Feier der kirchlichen Eheschließung?
Neben den traditionellen Vorbeitungsterminen mit anderen Paaren werden auch ausgefallene Kochabende, Kanufahren oder Klettern für Paare, die sich trauen, angeboten. Veranstalter für solche Kurse ist das Katholische Bildungswerk. Dort finden Sie einen Überblick über die verschiedenen Angebote rund um die Ehevorbereitung im gesamten Erzbistum Köln.

Das Katholische Bildungswerk in Bonn bietet regelmäßig Ehevorbereitungskurse als Seminare in der Bundesstadt an. Sie finden das Katholische Bildungswerk Bonn in der Kasernenstraße 60, 53111 Bonn.  

Die Ehe- Familien und Lebensberatung bietet regelmäßig Angebote für Heiratswillige an.

Persönliche Beichtgespräche sollen der Versöhnung zwischen Gott und Mensch dienen. Die Beichte kann aber auch zur Klärung und Bewältigung der eigenen Lebenssituation helfen.

Beichtgelegenheiten in der Münsterbasilika
Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag
jeweils 16.30-17.30 Uhr

Wenn Sie erkrankt sind, ob körperlich oder seelisch, können Sie die Krankensalbung sowie die Hauskommunion anfragen.

Wer kann mir helfen, wenn ich für einen Angehörigen die Krankensalbung in Bonn möchte?
Krankensalbungen, früher auch als letzte Ölung bekannt, spenden in Bonn immer die Pfarrer der Kirche vor Ort, die Krankenhausseelsorger oder ein anderer Priester, der vielleicht zu dem Kranken eine besondere Beziehung hat oder den man selbst sehr gut kennt. Ärzte oder Krankenpfleger dürfen nicht von sich aus einen Seelsorger informieren, dies muss im Vorfeld schriftlich oder mündlich geklärt sein, etwa durch eine Notfallkarte.

Sollten Sie im Krankenhaus eine Kranksalbung wünschen, stehen Ihnen die Klinikseelsorger der Region bei.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich seelische Unterstützung und Beistand bei Krankheit benötige?
Sie benötigen Beistand und Unterstützung wegen einer Krankheit in Bonn? Ein offenes Ohr finden Sie bei ihrer Kirche vor Ort. Dort finden Sie einen kundigen Seelsorger, der Ihnen zuhört. Viele Gemeinden haben auch eine Notfallnummer. Bei akuten Todesfällen steht Ihnen auch die Notfallseelsorge bei.

Jemand aus meinem Bekanntenkreis ist plötzlich gestorben oder stirbt demnächst. Wer kann mich unterstützen?
Die Kirchen in Bonn bieten neben einem persönlichen Beistand über die Kirche vor Ort auch Hilfe in Gruppen- und Einzelgesprächen sowie Trauer-Cafés an. Hier gibt es weitere Informationen!

Die Notfallseelsorge Bonn Rhein-Sieg kümmert sich besonders um Hinterbliebene in akuten Krisensituationen. SIe begleitet Menschen  vor Ort nach einem schweren Unfall, bei plötzlichem Tod oder Tod nach nicht erfolgreicher Reanimation von Angehörigen, nach versuchtem oder erfolgtem Suizid, beim Überbringen von Todesnachrichten. Sie sind dabei keine Therapeuten - Es geht um das Dasein an sich, das Zuhören. Die Notfallseelsorge wird meist über die Polizei- und Notfallkräfte selbst gerufen.