Kreuzgang

Die Sanierungsmaßnahmen im Kreuzgang beschränken sich auf die Fassaden, den erdgeschossigen Umgang und ggf. den Kapitelsaal. 

 

Die Fassadenschäden der Kreuzgangwände betreffen überwiegend Fugen in Tuffsteinbereichen. Hier gibt es wie bei der Kirche Abrisse und Hohllagen; der Zustand ist aber noch nicht gravierend. Da eine Einrüstung hier weniger aufwändig ist, könnte der Zustand auch weiter beobachtet und die Maßnahme zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt werden. Dies hätte aber innerhalb der nächsten 10 Jahre eine erneute Einrüstung und Wiederherstellung des Hofes zur Folge.

 

Auch im Kreuzgang müssen große Teile der Fugen erneuert werden. Im Sockelbereich und an den Stützpfeilern müssen Schalenbildung an den Trachytquadern und offene Fugen repariert werden. Zudem gibt es Feuchteschäden und teils hohl liegenden Putz. Dies bedarf noch einer genaueren Untersuchung. Wände und Gewölbe werden in Teilen neu verputzt und gestrichen.

 

Die kreuzgangseitigen Dachflächen des südlichen und östlichen Kreuzgangflügels müssen zustandsbedingt neu gedeckt und die Stirnseiten der Gauben neu verkleidet werden. Die

Fledermausgauben im Westflügel erhalten ebenfalls neue Stirnbretter.

 

An den Innenwänden des Kreuzgangs und Teilen der Gewölbe sind zum Teil erhebliche Feuchteschäden erkennbar. Der Putz liegt in Teilen hohl. Ursachen der Feuchteschäden müssen näher untersucht werden.

 

In den Kellerbereichen um den Kreuzgang werden im Zuge der Sanierung ein großer Teil der Installationen erneuert und ergänzt und die haustechnischen Zentralen zum Teil verlegt