Schadensanalyse: Münster öffnet später

18. September 2014; Reinhard Sentis (presse@katholisch-bonn.de)

Die Gebäudetechnik ist veraltet und marode.

BONN. Im Rahmen der laufenden Bauanalysen öffnet das Bonner Münster am Mittwoch, 24. September 2014, erst um 10.00 Uhr. Die Münster-Information, das Münster-Pfarramt und das Münster-Carré sind ab 10.30 Uhr wieder erreichbar. An diesem Tag muss im gesamten Gebäudekomplex der Strom abgeschaltet werden, um die Leitungen und Elektroinstallationen umfassend prüfen zu können.

 

Die teils marode Elektroinstallation ist zusammen mit der Rissbildung der vergangenen Jahrzehnte einer der augenscheinlichste Gründe für eine anstehende Generalsanierung der Basilika. Schon jetzt gibt es im südlichen Seitenschiff keinen Strom mehr.

 

Derzeit werden umfangreiche Schadensanalysen und detaillierte Bestandsaufnahmen durchgeführt. Diese betreffen ebenso die Statik und Schäden im Mauerwerk. Weiterhin werfen nicht vollendete Baumaßnahmen und fehlende Dokumentationen früherer Jahrzehnte Rätsel auf.

 

Die meisten Arbeiten werden derzeit ohne Störungen für Beter und Besucher im Münster durchgeführt. Aus Sicherheitsgründen kann es in nächster Zeit zu Teilabsperrungen kommen, wenn beispielsweise Gerüste aufgebaut werden müssen. Eine Schließung des Münsters wie diese oder bei der Befahrung mit einer Hebebühne am 19. September 2014 wird die Ausnahme bleiben. Beide Termine bedürften jedoch aus arbeitstechnischen Gründen einer zeitlichen Trennung.

 

Zurück

Visual Storys

"roh und geschmacklos"

"roh und geschmacklos"

> Mehr
Eine Kirche zieht aus

Eine Kirche zieht aus

Videos zum Baufortgang

Kernbohrungen im Kreuzgang

Kernbohrungen im Kreuzgang

> Mehr
Archäologische Begleituntersuchungen im Kreuzgang � Bonner Münster

Archäologische Begleituntersuchungen im Kreuzgang