Absperrung im Münster

19. September 2014; Reinhard Sentis (presse@katholisch-bonn.de)

Eine Absperrung im Bonner Münster ist die erste sichtbare Konsequenz einer am Donnerstag durchgeführten Rissbegutachtung. Im zweiten Joch des Langhauses besteht die Gefahr, dass kleinere Teile des Putzes herunterfallen können. „Ansonsten besteht keine akute Gefahr“, sagt der Projektleiter der Bauanalyse, Dr. Ägidius Strack, denn „bei allen anderen Rissen wurden lose Materialien schon bei der Befahrung mit einem Hubwagen entfernt.“

 

Wie lange die ca. 10 Quadratmeter große Fläche im Eingangsbereich abgesperrt bleibt, hängt von der weiteren Analyse ab. Die Gefahrenstellen sollen aber zeitnah repariert werden. Dazu müssen gegebenenfalls in den kommenden Monaten Gerüste in der Basilika aufgebaut werden.

 

Die Bauschäden am Bonner Münster sind insgesamt so groß, dass eine Sanierung dringend notwendig ist. „Der Zustand noch nicht dramatisch, aber besorgniserregend“, sagte der Bonner Münster-Pfarrer, Msgr. Wilfried Schumacher. Derzeit der die fast 1000 Jahre alte Bau umfangreich untersucht, um auf dieser Basis mit der Planung der Sanierung beginnen zu können.

 

Zurück

Visual Storys

"roh und geschmacklos"

"roh und geschmacklos"

> Mehr
Eine Kirche zieht aus

Eine Kirche zieht aus

Videos zum Baufortgang

Kernbohrungen im Kreuzgang

Kernbohrungen im Kreuzgang

> Mehr
Archäologische Begleituntersuchungen im Kreuzgang � Bonner Münster

Archäologische Begleituntersuchungen im Kreuzgang