60 Jahre zuhören – mitgehen – hoffen
Die EFL steht in einer langen Tradition des Engagements für Menschen in Lebenskrisen. Die Unterstützung und Begleitung von Einzelnen, Paaren und Familien ist ein zentraler Auftrag, den die Katholische Kirche als Träger wahrnimmt.
Dies nun schon seit 1966
Über die Jahrzehnte hinweg hat sich daraus ein psychologischer Fachdienst entwickelt, der aus dem sozialen Gefüge der Stadt Bonn und darüber hinaus nicht mehr wegzudenken ist. In der EFL finden Menschen ein Angebot, das sich ihren ganz persönlichen Lebensthemen und Krisen aufmerksam zuwendet. Zudem hat sie stets einen Blick auf gesellschaftliche Herausforderungen und beteiligt sich an Veranstaltungen zu aktuellen sozialen Themen, wie zuletzt am Podium „Einsamkeit - (K)ein Tabu“ im Bonner Münster.
Es gibt viele Gründe dieses Jubiläum am 30. April ab 14 Uhr im Universitätsclub Bonn zu feiern. Interessierte Journalisten sind herzlich eingeladen. Ursula Dannhäuser, langjährige Leiterin der Beratungsstelle, und ihre künftige Nachfolgerin Anna Hoff freuen sich über eine Berichterstattung zu dieser in der Stadt so wichtigen Aufgabe. Gerne stehen sie auch im Vorfeld der Feierlichkeiten für Interviews zur Verfügung.
„Mit großer Dankbarkeit schaue ich auf die letzten Jahre zurück. Ich habe immer gerne als Beraterin gearbeitet. Mit Respekt schaue ich auf all die Menschen, die sich in ihrer Not mir anvertraut haben, wenn das Leben sie so hart getroffen hat. Oft habe ich erlebt, wieviel Kraft darin liegt, gemeinsam zurückzublicken, zu verstehen, zu akzeptieren und hoffnungsvoll nach vorne zu schauen. Dabei sind oft neue, kreative Wege entstanden“, erklärt Ursula Dannhäuser, die sich Ende Mai in den Ruhestand verabschiedet.
Dank auch seitens des Bonner Stadtdechanten, Msgr. Dr. Markus Hofmann, für diese wichtige und anspruchsvolle Arbeit: „In einer Stadt, die ständig in Bewegung ist, sind Begegnungen mit Ratsuchenden oft mit Befangenheit, Unsicherheit und zugleich mit Hoffnung und konkreter Erwartung verbunden. Hier setzt die Arbeit der EFL an. Menschen werden angehört und auf ihren nächsten Schritten begleitet. Beratung ist nicht nur Information, sondern vermittelt oft Vertrauen und macht Mut, neue Wege zu gehen. Es ist wichtig und richtig mit Respekt, Offenheit und der Bereitschaft, gemeinsam anzupacken, weiterzugehen, damit die EFL auch weiterhin ein verlässlicher Ort der Orientierung und der Hilfe bleibt.“
Weitere Informationen unter www.efl-bonn.de
Kontaktadressen:
Ursula Dannhäuser Anna Hoff u.dannhaeuser@efl-bonn.de a.hoff@efl-bonn.de 0152 03167468
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