Glockenweihe 1756 mit Kurfürst Clemens August

Die feierliche Glockenweihe fand, wie hätte es angemessener sein können, am 8. Dezember 1756, einem Dienstag, dem Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens, statt. Kurfürst Clemens August nahm persönlich die Weihehandlung, die bei Glocken „Taufe“ heißt, in der Vierung des Münsters vor, nachdem vorher die Paten der Glocken, der Obristhofmeister und Erste Minister Ferdinand Leopold Anton Graf von Hohenzollern-Sigmaringen und Maria Anna Gräfin von Seinsheim für die größte, Domkapitular von Achatius für die zweite Glocke und andere für die übrigen bestimmt worden  waren.

 

Die Ankunft des Kurfürsten um 10 Uhr auf dem Münsterplatz wurde von Salutschüssen begleitet. Der ganze Hof und das Kapitel empfingen ihn am Portal, geleiteten ihn vor den Hauptaltar, wo die Pontifikalgewänder angelegt wurden, um dann die Zeremonie vorzunehmen.