Bistum

Ein Bistum bzw. eine Diözese ist der Verwaltungsbezirk, der einem Bischof unterstellt ist. Das lateinische Wort "dioecesis" bedeutet Haushaltung, Verwaltung. Meist ist das Bistum nach dem Ort des Bischofssitzes benannt. Es ist wiederum untergliedert in Dekanate, dem Zusammenschluss mehrerer benachbarter Pfarrgemeinden. In Deutschland gibt es derzeit 27 Bistümer, davon sieben Erzbistümer. Mehrere Diözesen bilden eine Kirchenprovinz, der ein Erzbischof vorsteht. Sein Bistum nennt sich daher Erzbistum und ist namensgebend für die Kirchenprovinz. Nach der Wiedervereinigung 1990 wurde die Bistumslandschaft in Deutschland neu geordnet. Zu den fünf Erzbistümern kamen Hamburg und Berlin hinzu. Somit ergibt sich für Deutschland folgende Gliederung:

 

- Bamberg (Kirchenprovinz und Erzbistum)
- Eichstätt
- Speyer
- Würzburg

- Berlin (Kirchenprovinz und Erzbistum)
- Dresden-Meißen
- Görlitz

- Freiburg (Kirchenprovinz und Erzbistum)
- Rottenburg-Stuttgart
- Mainz

- Hamburg (Kirchenprovinz und Erzbistum)
- Hildesheim
- Osnabrück

- Köln (Kirchenprovinz und Erzbistum)
- Aachen
- Essen
- Limburg
- Münster
- Trier

- Paderborn (Kirchenprovinz und Erzbistum)
- Erfurt
- Fulda
- Magdeburg

- München-Freising (Kirchenprovinz und Erzbistum)
- Augsburg
- Passau
- Regensburg

 

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Erzbistum

Als Erzbistum (bzw. Erzdiözese) wird ein in der Regel territorial abgegrenzter kirchlicher Verwaltungsbezirk der katholischen Kirche bezeichnet , der in der Kirchenprovinz eine leitende Funktion ausübt. Einem Erzbistum sind oft mehrere Suffraganbistümer untergeordnet. Zudem steht einem solchen Bistum ein Erzbischof, Metropolit vor, welcher spezielle Befugnisse inne hat.