Papstbesuch, Grußwort von Erzbischof Joseph Kardinal Höffner

15. November 1980; Joseph Kardinal Höffner

Grußwort des Erzbischofs von Köln, Joseph Kardinal Höffner, beim Besuch des Heiligen Vaters, Papst Johannes Paul II. am Bonner Münster am 15. November 1980 auf dem Bonner Münsterplatz

 

Anmerkung: Nach dem Staatsempfang im Schloss Augustusburg (Brühl) fuhr der Heilige Vater mit dem Zug nach Bonn. Am Bonner Hauptbahnhof bestieg er das Papamobil und fuhr zum Münsterplatz. Dabei wurde unter anderem von Kindern mit Martinslaternen begrüßt. Der Besuch des Bonner Münsters fand wegen der damaligen Sanierung auf dem Münsterplatz statt. Dazu wurde der Schrein mit den Gebeinen der Bonner Stadtpatrone vor die Tribüne getragen von der aus der Papst zu den mehr als 10.000 Besuchern sprach.

 

 

Heiliger Vater!

 

Ein denkwürdiger Tag geht seinem Ende zu, ein Tag des Glaubens, der Begeisterung und der Liebe zu Christus, seiner Kirche, auch der Liebe zu Ihnen, lieber Heiliger Vater.

 

Die Hunderttausende, die heute Morgen in Köln trotz Kälte und Regen mit dem Heiligen Vater das heilige Opfer gefeiert haben, diese Hunderttausende waren keine

Neugierigen, sondern Gläubige.

 

Wir freuen uns, Heiliger Vater, dass Sie heute bei uns sind, um an diesem großen Papsttag gleichsam das Abendgebet zu sprechen. Sie sind unter uns als Zeuge des Glaubens. Sie machen uns Mut, der Zukunft im Vertrauen auf unseren Herrn nicht nur entgegenzugehen, sondern Zukunft zu bauen in Kirche und Gesellschaft. Es grüßt Sie herzlich die Stadt der römischen Märtyrer, Cassius und Florentius.

 

Herzlich willkommen!

   

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