Arbeiten an Versorgungsleitungen im Kreuzgang

7. Oktober 2018; Sebastian Eckert

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Eine Plane mit Ansicht verdeckt den Blick auf den mittelalterlichen Kreuzgang. Wer daran vorbei sieht, erkennt den einstigen Ort der Ruhe kaum noch wieder: Dort werden fleißig Hämmer und Spaten geschwungen. Steinmetze werden zwischen Pfarrhaus und quer durch einen Umgang ein Kanal graben. Denn die Versorgungsleitungen im Bonner Münster werden erneuert.

 

Bislang gab es 18 Stromzähler und vier Stromeinspeisungen, die das Bonner Münster von verschiedenen Seiten her versorgten, teils über verschlungene Wege. Das wird sich jetzt ändern: Alle Elektroleitungen werden entfernt, eine Zentrale unter dem Pfarrhaus eingerichtet.

 

Das alles geschieht unter der Überwachung durch Archäologen. Sie nehmen vorsichtig die Schichten ab und prüfen, damit nichts zerstört wird. Denn der fast tausendjährige Kreuzgang ist ein Bonner Bodendenkmal.

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