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Christus ist wahrhaft auferstanden vom Tod.

Sein Licht vertreibe das Dunkel der Herzen.

Kreuzaltar im Bonner Münster Johannes van Damms und Josef Metzler (1735)

Die Auferstehung Jesu

Was bedeutet "Auferstehung von den Toten"

Am Ostersonntag feiern die Christen die Auferstehung Jesu von den Toten. Das ist das Fundament des christlichen Glaubens. Darin sehen sie die Gewähr, dass am Ende das Leben über den Tod und die Wahrheit über Lüge, Unrecht und Hass siegt. In der Bibel wird die Auferstehung nicht beschrieben. Nirgends ist davon die Rede, dass sie jemand beobachtet hat. Was es in der Heiligen Schrift gibt, sind Berichte über das leere Grab, die Verkündigung der Auferstehung durch einen Engel und Berichte über Erscheinungen des Auferstandenen.

Im Oster-Gottesdienst finden sich viele Symbole, um den Glauben an die Auferstehung deutlich zu machen. So verweist das zum Beginn der Feier entzündete Licht auf Christus. Wie die Kerze das finstere Kirchenschiff erhellt, so verstehen die Christen Jesus als Licht für die Welt.
Der bekannteste Osterbrauch ist das Verschenken bemalter Eier. Das Ei ist ein Symbol für Fruchtbarkeit und neues Leben. Zudem soll es Zeichen dafür sein, dass durch die Auferstehung neues Leben möglich wird. Doch es gab auch einen praktischen Grund: Während der Fastenzeit war der Genuss von Eiern verboten; weil aber die Hühner auch während dieser Zeit ihre Pflicht taten, ergab sich am Osterfest ein großes Überangebot. Das Verschenken war vermutlich die sinnvollste Lösung. Die kunstvolle Verzierung ist erstmal 1615 erwähnt. Auch der Hase gilt als Zeichen der Fruchtbarkeit. In Byzanz soll er sogar ein Symbol für Jesus Christus gewesen sein. (Quelle & Genehmigung: kathweb.de)

Ostern 2010

Die Sprengkraft der Wunden Christi

Volle Kirchen zum Osterfest - Stadtdechant findet erneut klare Worte zu Missbrauchsvorfällen

 

 

Tausende von Gläubigen haben am Osterfest in den katholischen Kirchen der Stadt in vollen, teils übervollen Gottesdiensten die Auferstehung Jesu Christi gefeiert. Die Liturgie mit vielen Riten und Symbolen findet traditionell in der Nacht statt. Sie begann am späten Abend oder in der Frühe des Ostersonntags. Das Geläut der Kirchenglocken, die zwei Tage geschwiegen hatten, verkündete in der ganzen Stadt die christliche Osterbotschaft.

Hoffnungsgeschichten

 

Eine E-Mail, die ich am Palmsonntagabend erhielt, ist für mich zu einer Ostergeschichte geworden. Da schreibt mir jemand: Meine Dienstreise führte mich in dieser Woche für vier Tage nach Bonn. Am Mittwoch besuchte ich vor einem Abendtermin die Abendmesse im Münster.

Osternacht

 

Ostern ist das Fest der Auferstehung Jesu von den Toten. Bereits die ersten Christen müssen eine Jahresfeier des Todes und der Auferstehung Jesu Christi gekannt haben.

Die Auferstehung Jesu wird als Sieg über den Tod gefeiert und ist das Fundament des christlichen Glaubens. Mit dem Auferstehungsglauben verbindet sich für die Christinnen und Christen die Hoffnung, dass nicht der Tod, nicht Lüge, Ungerechtigkeit und Hass das letzte Wort über das Leben des Menschen haben. Die Osternacht ist darum auch eine Feier des Lebens. Ihre Liturgie besteht aus vier Teilen: Lichtfeier, Wortgottesdienst, Tauffeier und Eucharistiefeier.

Bei der Lichtfeier wird die brennende Osterkerze in die dunkle Kirche getragen. Sie ist das Zeichen für Christus als Licht der Welt. Durch sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung hat er Licht in die Welt gebracht und die Schatten des Todes vertrieben.

Im Wortgottesdienst mit mindestens fünf Lesungen aus der Bibel, darunter eine Auferstehungserzählung, werden die Heilstaten Gottes für die Menschen erinnert und verkündet. Ein feierliches Loblied (Gloria) wird angestimmt, bei dem die Orgel wieder spielt und Glocken läuten.

In der Tauffeier werden die Täuflinge in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen und beginnen ein neues Leben, dessen Grund der Tod und die Auferstehung Jesu Christi sind.

In der Eucharistiefeier versammeln sich die Gläubigen als durch Jesus Christus Gerettete, sagen Gott Dank und feiern das neue Leben in Christus.

Mit der Osternacht beginnt die Osterzeit, die fünfzig Tage bis zum Pfingstfest dauert. Auch jede Sonntagsmesse gilt als Osterfeier, als Feier des Todes und der Auferstehung Jesu Christi.

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Letzte Aktualisierung: 14.05.2010