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Fastenzeit, das bedeutet nicht Trübsal blasen
oder in Sack und Asche gehen. Fasten, das bedeutet nicht Diät oder nur
Verzicht. Ziel dieser "40 Tage der Buße und Umkehr" sind das Kreuz und
das Osterfest. - Aber geht mein eigener Weg auch dorthin? Welches sind meine
Ziele. Was suche ich?
Die Fastenzeit
oder österliche Bußzeit beginnt mit dem Aschermittwoch und endet in der
Woche vor Ostern, der Karwoche. In dieser Zeit bereiten sich die
Christinnen und Christen durch Tauferinnerung und Buße auf Ostern als
dem Fest der Auferstehung Jesu von den Toten vor.
Buße meint,
von der Sünde (Gutes unterlassen, Böses tun) abzulassen und sich Gott
erneut zuzuwenden (Umkehr). Sie konkretisiert sich in Gebeten und
Fasten, Besuch von Gottesdiensten und Werken der Nächstenliebe.
In der
Tauferinnerung machen sich die Gläubigen bewusst, dass durch die Taufe ein
neues Leben in Christus begonnen hat: Sünde und Tod haben nach
christlichem Glauben nicht das letzte Wort über das Leben des Menschen;
durch die Auferstehung Jesu ist der Tod ein für alle Mal besiegt und hat
seinen Schrecken verloren. "Uns Christen droht nicht der Tod. Was uns
‘droht’, ist die Auferstehung." (J. Calderón)
In der Feier
der Osternacht erneuern die Getauften ihr Taufversprechen, dem Bösen zu
widersagen, an Gott zu glauben und ihr Leben dementsprechend zu
gestalten.
Quelle & Genehmigung:
kathweb.de |