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09.03.2011 | Bonner Münster
Frühjahrsputz im Herzen
Fastenzeit soll den Blick für das Wesentliche schärfen
Fastenzeit, das bedeutet nicht Trübsal blasen oder in Sack und Asche gehen. Fasten, das bedeutet nicht Diät oder nur Verzicht. Ziel dieser "40 Tage der Buße und Umkehr" sind das Kreuz und das Osterfest. - Aber geht mein eigener Weg auch dorthin? Welches sind meine Ziele. Was suche ich?
Die Fastenzeit oder österliche Bußzeit beginnt mit dem Aschermittwoch und endet in der Woche vor Ostern, der Karwoche. In dieser Zeit bereiten sich die Christinnen und Christen durch Tauferinnerung und Buße auf Ostern als dem Fest der Auferstehung Jesu von den Toten vor.
Buße meint, von der Sünde (Gutes unterlassen, Böses tun) abzulassen und sich Gott erneut zuzuwenden (Umkehr). Sie konkretisiert sich in Gebeten und Fasten, Besuch von Gottesdiensten und Werken der Nächstenliebe.
In der Tauferinnerung machen sich die Gläubigen bewusst, dass durch die Taufe ein neues Leben in Christus begonnen hat: Sünde und Tod haben nach christlichem Glauben nicht das letzte Wort über das Leben des Menschen; durch die Auferstehung Jesu ist der Tod ein für alle Mal besiegt und hat seinen Schrecken verloren. "Uns Christen droht nicht der Tod. Was uns ‘droht’, ist die Auferstehung." (J. Calderón)
In der Feier der Osternacht erneuern die Getauften ihr Taufversprechen, dem Bösen zu widersagen, an Gott zu glauben und ihr Leben dementsprechend zu gestalten.
Quelle & Genehmigung: kathweb.de |
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