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Altarbild des Dreifaltigkeitsaltars im nördlichen
Querhaus des Bonner Münsters. Der Vater hält seinen toten Sohn in den
Armen. Darüber der Heilige Geist |
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Wie bei der Taufe, so beginnt jeder Gottesdienst "im
Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Dieses
Fest "Trinitas" oder "Dreifaltigkeitssonntag" erinnert in besonderer Weise an den
Glauben der Christen an den drei-einen Gott (Trinität). Nicht nur am
Beginn des Gottesdienstes steht das Bekenntnis zum drei-einen Gott. Es
ist grundlegend für den christlichen Glauben und durchzieht somit auch
die ganze Liturgie, wie im Gloria, im Credo, in den Hochgebeten und
Orationen: "Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn, der in
der Einheit des Heiligen Geistes mit dir [Gott Vater] lebt und herrscht
in alle Ewigkeit. Amen."
Es fällt auf
den ersten Sonntag nach Pfingsten, und zwar sowohl im katholischen als
auch im evangelischen liturgischen Kalender. Eingeführt wurde dieses
Fest 1334 unter Johannes XX. im Exil von Avignon.
Dass das fest gerade am Sonntag nach Pfingsten gefeiert
wird, kann als ein dankender Rückblick auf das vollendete Heilsmysterium
gedeutet werden, das nach der alten Theologie der Vater durch den Sohn
im Heiligen Geist wirkt.
Quelle & Genehmigung:
kathweb.de |