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Päpstliches Wappen über dem Westportal mit dem Wappen von
Pius XII. Päpstliches Wappen über dem Hauptportal. |
Der Pfingstsonntag 1956 war ein
besonders festlicher Tag in der Geschichte unseres Münsters. Der
Apostolische Nuntius Erzbischof Aloysius Münch feierte mit den
Bonnern die Erhebung ihres zentralen Gotteshauses zur „Päpstlichen
Basilika minor“.
Unterhalb dieser Erzbasiliken (basilica
maior) sind vom Apostolischen Stuhl herausragende Gotteshäuser mit
dem Titel Basilika (=basilica minor = kleine/niedere Basilika)
ausgezeichnet worden, zunächst nur in Rom, dann in Italien und
schließlich in der ganzen Welt. Waren solche Erhebungen bis zum Ende
des 19. Jahrhunderts noch selten, so wurden im 20. Jahrhundert immer
öfter ehrwürdige Gotteshäuser zu Basiliken erhoben. Sinn dieser
Erhebung ist, die enge Verbundenheit des Papstes mit den
Ortskirchen, die am deutlichsten durch die Bischofskirchen sichtbar
wird, auch durch die Basilicae Minores zu bekunden und beim Volk
Gottes beliebte und viel besuchte Zentren des geistlichen Lebens zu
würdigen. 1897 wurde erstmals eine deutsche Kirche zur päpstlichen
Basilika erhoben: Vierzehnheiligen.
Foto: Rechts:
Apsis der Patriachalbasilika St. Johannes der Täufer. Unten: Der Padiglione
(oder auch Umbraculum Conopeum) im Bonner Münster. Fenster im nördlichen
Querhaus mit dem Papstwappen, dem Wappen von Pius XII. und Papst Johannes Paul
II. Päpstliches Wappen über dem Westportal mit dem Wappen von Pius XII.
Päpstliches Wappen über dem Hauptportal.
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