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31.07.2011 | Stadtdekanat
Sogar aus Westfalen und der Schweiz kommen die Pilger
Stadtdechant lädt zum Fest der Stadtpatrone ein
„Gott ist immer größer“ ist das Leitwort der diesjährigen Festdekade, welches von Ignatius von Loyola stammt. Dieses Motto ist auch das Zeugnis der Bonner Stadtpatrone, die den römischen Kaiser nicht als Gott anbeten wollten und dies mit ihrem Leben bezahlten.
Im Wallfahrtsbüro gingen schon Anfang des Jahres die ersten Anmeldungen ein. Darunter sogar eine Gruppe aus dem westfälischen Coesfeld. Dies übertreffen derzeit noch die Pilger aus St. Maurice in der Schweiz, wo der Kommandant unserer Stadtpatrone, der heilige Mauritius (Moritz) verehrt wird. Aber auch aus Bonn und Umgebung reihen sich Pilger in die mehr als 1300 Jahre alte Wallfahrtstradition zum Bonner Münster ein, darunter auch das ZdK und das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz ebenso wie Hunderte Kinder aus den Kindertagesstätten und viele andere Gruppen. Weitere Anmeldungen nimmt das Pilgerbüro gerne entgegen (0228/98588-80, pilgerbuero@stadtpatrone.de)
Zum Fest der Stadtpatrone Cassius und Florentius gehört auch das Marterfest im Stadtteil Endenich. Am Hang des Kreuzbergs sollen die Soldaten geköpft worden sein. Dort steht heute die Marterkapelle, wohin die Prozession nach dem Festhochamt in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena zieht. Von wegen verstaubt – gerade in den verborgenen Ecken und unzugänglichen Winkeln des altehrwürdigen Bonner Münsters hat sich über die Jahrhunderte hinweg interessanter Stoff für die Wissenschaft angesammelt. Hausfrauen mag selbiger ein Graus sein, der Kölner Künstler und Kulturwissenschaftler Wolfgang Stöcker aber wirbelt regelmäßig mächtig Staub auf, um Flusen und
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