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03.09.2010 | Stadtdekanat Bonn
Gemeinsam in die Verlängerung
Heilige Messe zur dritten Amtszeit des Stadtdechanten im Bonner Münster
"Sie sind ein Teil des Herzens dieser Stadt und auch ein Teil des Kopfes", so gratulierte Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher zu seiner dritten Amtszeit als Stadtdechant in der Bundesstadt Bonn. Der Gemeindeverband der katholischen Kirchengemeinden hatte aus diesem Anlass Vertreter aus Kirche, Politik und Gesellschaft zu einem Empfang in den Kreuzgang und das Münster-Carré geladen.
Die "Verlängerung" für Schumacher sei eine „gute Nachricht für die Bonner Katholiken, für die Stadt und ihre Bürger“, das bedeute nämlich Kontinuität und Verlässlichkeit, sagte der stellvertretende Gemeindeverbandsvorsitzende Klaus Stendebach, der die Gäste begrüßte. Die Gästeliste zeigte das Spektrum der Arbeit des Stadtdechanten. So sah man unter anderm Stadtdirektor Dr. Ludger Sander, Sozial- und Familiendezernentin Angelika Wahrheit, Polizeipräsident Wolfgang Albers, die ehemaligen Oberbürgermeister Bärbel Dieckmann und Dr. Hans Daniels, Caritasdirektor Jean-Pierre Schneider und die Mitglieder des Caritasrates, Schwester von Haeling für den Katholikenrat, Oliver Hoffmann für City-Marketing, Heinz-Jürgen Reining von den Stadtwerken, Peter Prochnau von der Gewerkschaft ver.di und den Vorsitzender der Bonner Münster-Stiftung, Dr. Ludwig Klassen.
Eckhardt Wüster überbrachte die Grüße der evangelischen Christen. In einer sehr persönlichen Ansprache dankte er dem Stadtdechant für eine gute, vertrauensvolle und freundschaftliche ökumenische Zusammenarbeit. Gemeinsam habe man viel bewegen können in den letzten Jahren, sagte Wüster und erinnerte an die "Runden Tische" zum Bonner Loch, zur Familienarmut, an den Einsatz für den Schutz des Sonntags und die ökumenische Kirchenmeile auf dem Weihnachtsmarkt.
Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher bedanket sich für die lobenden Worte und Glückwünsche und bezog ausdrücklich die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter auf der Ebene des Stadtdekanates mit ein. Ohne sie wäre der Dienst eines Stadtdechanten kaum möglich. In seiner Predigt in der vorangegangenen Messe hatte Msgr. Schumacher leidenschaftlich für eine Erneuerung der Kirche im Geiste des zweiten Vatikanischen Konzils plädiert: "Die Kirche bleibt die ewige junge Braut des Herrn, die immer wieder neue Kleider braucht, die ihre Schönheit zur Geltung bringen, damit sie nicht wie ein Mauerblümchen in alten, aufgetragenen Klamotten in der Ecke sitzt und niemand sie mehr zum Tanz auffordert." |
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