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01.04.2010 | citypastoral
Kartenzahlung erwünscht
Hohe Spendenbereitschaft bei besonderen Anlässen
Seit vier Jahren kann man im Bonner Münster seine Spende auch bargeldlos, „mit Karte“ abgeben. Inzwischen haben eine Reihe großer Kirchen besonders im süddeutschen Raum die Bonner Idee nachgeahmt.
Münster-Pfarrer Wilfried Schumacher ist sehr zufrieden mit dem ersten elektronischen Opferstock in einer katholischen Kirche in Deutschland. Vorwiegend bei besonderen Anlässen, etwa beim jüngsten Erdbeben in Haiti, zahlen viele Menschen mit EC-Karte oder Kreditkarte. Msgr. Schumacher: „Sie werden im Gottesdienst von der besonderen Kollekte überrascht und bedauern es, zu wenig Bargeld für die Spende bei sich zu haben. Dann ist der elektronische Opferstock eine gute Alternative.“ Rund die Hälfte der Sammlungen nimmt dann den Weg über den kleinen silbernen Kasten hinten in der Kirche, in dem der Terminal untergebracht ist, ähnlich den Geräten in den Geschäften. Die Spender bleiben anonym. Der Kirchengemeinde wird nur eine Transaktionsnummer übermittelt. Bei einer Spende bis zu 100 Euro wird der Kontoausdruck mit dem Nachweis der Einzahlung am elektronischen Opferstock vom Finanzamt als Spendenbescheinigung akzeptiert. Bei größeren Beträgen kann man gegen Vorlage des Ausdrucks bzw. Übermittlung der Transaktionsnummer eine Spendenbescheinigung im Pfarramt erhalten, die man auch telefonisch oder per E-Mail anfordern kann. |
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