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07.12.2009 | Bonner Münster/Landesmuseum
Alles andere als verstaubt Citypastoral hielt Andacht im Landesmuseum
Es war ein etwas anderer Museumsbesuch am Vorabend des Marienfestes (Immaculata). Die Citypastoral Bonn hatte anlässlich der Ausstellung „schöne Madonnen“ zu einer „Andacht im Museum“ eingeladen. Mehr als 50 Gottesdienstteilnehmer kamen und folgten Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher, der zwar die kunsthistorischen Aspekte aufgriff, dann aber mit den Menschen versuchte, die geistliche Dimension Marias zu ergründen.
Mehr als 60 rheinische Marienstatuen des 14. Jahrhunderts sind zurzeit unter dem Titel „Schöne Madonnen am Rhein“ im LVR-Landesmuseum zu bewundern. Neuentdeckungen aus Kirchen und Klöstern von Würzburg bis Köln werden durch Leihgaben aus den großen Museen des In- und Auslandes ergänzt. Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher nahm diese Ausstellung zum Anlass, zu einer „Andacht im Museum“ einzuladen. Trotz des „freien Montags“ hatte Museumsdirektorin Dr. Gabriele Uelsberg die Pforten in der Quantiusstraße geöffnet und somit dieses Projekt ermöglicht.
Beim Gang durch die Ausstellung wurden die Meditativen und berührenden Texte immer wieder durch Intermezzi der Saxofonistin Wiebke Wolf unterbrochen. Anhand von zehn ausgewählten Exponaten ging Msgr. Schumacher auf Spurensuche nach dem Leben des jüdischen Mädchens Miriam, der Frau, der Gottesmutter - und mit ihr auf die Spurensuche des eigenen Lebens.
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