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28.04.2009 | Bonner Münster
Maria, Maienkönigin...
Im Wonnemonat mit Maria auf dem Weg des Glaubens
Maiandachten gehören traditionell zur Marienverehrung. Der Monat Mai ist - wie der Rosenkranzmonat Oktober - in besonderer Weise der Verehrung der Gottesmutter Maria geweiht. Die „Maiandachten“ kamen bereits im Mittelalter auf, haben aber erst Mitte des 19. Jahrhunderts allgemeine Verbreitung gefunden.
In diesem Jahr wird das „Marienlob im Mai“ in einer neuen Form gefeiert. Die Gläubigen freitags nach den Abendmessen zu einem der Marienbilder in der Basilika. Dort wird ein Gebet gesprochen, der Segen erteilt und ein Marienlied gesungen.
Maria ist den Menschen vor allem Vorbild im Glauben. Sie hatte es selbst nicht leicht und wurde vor so manche existenzielle Herausforderung gestellt. Dies wird in den Berichten der Evangelisten sehr deutlich. Maria aber hört auf Gottes Wort und setzt ihr Leben auf Gottes Wort. Dies ist für keinen Menschen leicht. Doch Maria schreitet uns auf diesem Weg voran bis hinauf nach Golgota… und weiter bis zum leeren Grab an Ostern.
Lange Tradition der Maiandachten
Papst Paul VI. empfahl in seiner Enzyklika "Mense maio" vom 1. Mai 1965 die Verehrung Mariens im Monat Mai. Er bezeichnete es als "eine teure Gewohnheit Unserer Vorgänger, diesen Marienmonat zu wählen, um das christliche Volk zu öffentlichem Gebet einzuladen, sooft die Nöte der Kirche oder eine drohende Weltgefahr dies verlangten". Die erste Maiandacht feierte der Kamillianer-Orden 1784 in der oberitalienischen Stadt Ferrara. Im folgenden Jahrhundert verbreitete sich diese Form der Marienverehrung und setzte sich schließlich weltweit in der katholischen Kirche durch. Auf deutschem Boden fand die erste Maiandacht 1841 im Kloster der "Guten Hirtinnen" bei München statt. Innerhalb weniger Jahre folgten die deutschen Diözesen dem Beispiel der Ordensschwestern.
Eucharistiefeier mit anschließendem Marienlob
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