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10 Jahre Rendantur in Bonn

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02.07.2008 | Stadtdekanat Bonn

 

Bonner Rendantur: Eine Erfolgsstory

 

Großes Fest zum zehnjähriges Jubiläum

 

 

Jubilare unter sich

"Unsere Rendantur ist Spitze", sagte Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher

Der stellvertretende Generalvikar Prälat Hans-Josef Rademacher überbrachte die Grüße aus Köln

Der Direktor des Albertinum ist auch "FC-Leid-Genosse" von Lothar Schneider und überbrachte ein Trikot mit der Nummer 10.

Die Mannschaft bedankte sich bei Ihrem Trainier mit einem signierten Fußball und einer Marzipan-Torte.

Die zentrale Vermögensverwaltung der Katholischen Kirche in Bonn (Rendantur) feierte heute, am 1. Juli ihr zehnjähriges Bestehen. Was 1998 für drei Kirchengemeinden in einem kleinen Büro begann, ist mittlerweile Vorzeigemodell für andere Einrichtungen im Erzbistum Köln. Zu diesem Jubiläum gratulierten persönlich auch der stellvertretende Generalvikar im Erzbistum Köln Prälat Hans-Josef Rademacher und Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher.

 

 

Die Rendantur Bonn ist eine Dienstleistungs- und Service-Einrichtung des Gemeindeverbandes der Katholischen Kirchengemeinden Bonn und führt die Verwaltungsgeschäfte für die 41 Kirchengemeinden, die 8 Kirchengemeindeverbände und zahlreiche weitere katholische Einrichtungen des Stadtdekanates mit der Citypastoral. Dazu gehören ca. 60 Kirchen, ca. 55 Pfarrzentren, Pfarrheime, Jugendheime, 47 Katholische, Tageseinrichtungen für Kinder  mit ca. 2.800 Betreuungsplätzen, drei kirchliche Friedhöfe, ca. 1.000 Erbbau- und Landpachtverträge, ca. 350 Wohnungen. Die Rendantur sorgt für ca. 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und bewegt ein einem Finanzvolumen von ca. 50 Millionen Euro.

 

 

Eine Erfolgsstory

 

„10 Jahre Rendantur – hinter dieser Zeitspanne verbirgt sich eine Erfolgsstory, die so kaum jemand erwartet hatte“, so Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher, der seinerzeit nur drei Monate später nach Bonn kam und so diese Erfolgsstory nicht nur miterleben durfte, sondern auch mit geprägt hat. Schumacher betonte den großen Vorteil der Bündelung von Kompetenzen: „wir sind ein starker Partner für unsere Lieferanten, für Banken, Handel und Handwerk. Es macht einen Unterschied, ob jemand mit einer Gemeinde verhandelt oder ob dahinter alle Gemeinden einer Stadt stehen.“ Hierbei verwies der Stadtdechant auf die Aushandlung günstiger Rahmenverträge für und nannte als Beispiel den Rahmenvertrag mit SWB Wasser und Energie zum Bezug von Naturstrom.

Mit dem Verbandsausschuss bedankte sich Schumacher für die „hervorragende Arbeit“ bei den „engagierten“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ebenso sprach er dem Rendanturleiter Lothar Schneider, der die Vermögensverwaltung mit viel Umsicht und Weitblick führt, seinen persönlichen Dank aus.

 

 

Bonner Kompetenz wird angezapft

 

Das Geheimnis des Erfolges der Bonner Rendantur seien gute und kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer kompetenten und engagierten Leitung, sowie die wahrgenommene Verantwortung des Stadtdechanten, sagte der stellvertretende Generalvikar Prälat Hans-Josef Rademacher, der die Glückwünsche aus Köln überbrachte. Er bezeichnete die Bonner Rendantur als einen Glücksfall für das Erzbistum Köln. Sie „hebt sich mit einigen wenigen anderen wohltuend aus der Landschaft des Rendanturwesens heraus als eine, die auf qualitativ hohem Niveau kompetent ihre Dienstleistungen für die ihr angeschlossenen Kirchengemeinden und Kirchengemeindenverbände vollbringt“ Soviel Sachverstand bliebe nicht verborgen. Deswegen sei man auch froh, dass sich die Rendantur Bonn „anzapfen“ lasse, womit der Hauptabteilungsleiter auf die Bonner Vorreiterrolle für Neuerungen und Pilotprojekte verwies.

 

 

Trikot, Fußball und eine Torte für den Jubilar

 

Mit dem Jubiläum feierte Lothar Schneider auch sein zehnjährige Leitungsfunktion. Die Mitarbeiter hatten deswegen das Fest auch „an ihm vorbei“ organisiert. Umso bewegter zeigte sich der FC-Köln-Fan als „seine Mannschaft“ ihrem „Trainier“, wie ihn Ute Riedel in Ihrer Ansprache nannte, einen Fußball mit den Unterschriften der Mitarbeiter und eine Torte schenkte. Die Marzipantorte war selbstgebacken und abgedeckt mit einem Bild von Schneider und seiner ersten Mitarbeiterin Frau Ursula Mildner. Der Direktor des Albertinum Markus Hofmann überreichte ein Trikot mit der Nummer 10.

Schneider zeigte sich sichtlich bewegt und bedankte sich vor allem bei seinem Team. Im Anschluss wurde im Garten des Albertinum das Jubiläum zünftig gefeiert.

 

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Letzte Aktualisierung: 08.09.2009