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THEATER VOR SPEKTAKULÄRER KULISSE: "MILLENIUM DOMUM" IM BONNER MÜNSTER

Während noch die Vorbereitungen zur Generalsanierung laufen, bietet sich im November für die Unterstützer des Bonner Münsters und Theaterliebhaber eine einzigartige Gelegenheit vor spektakulärer Kulisse: In der Basilika soll ein Theaterstück die Anfänge des Bonner Münsters und des bedeutenden Propstes, Gerhard von Are, beleuchten. Das eigens dafür geschriebenen Stücks ?Millenium Domum? wird zwischen Bauleuchten und Gerüsten aufgeführt und dient der Unterstützung der Generalsanierung des Münsters.

Unter Federführung von Autor Jürgen Nimptsch stehen dabei prominente Bonner, darunter Norbert Alich, Kon- rad Beikircher, Norbert Blüm, Manfred Erwe, Andreas Etienne, Margie Kinsky und Bill Mockridge auf den Stufen zum und im Hochchor des Bonner Münsters. Als Regisseur konnte der neue Inten-dant der Landesbühne Rheinland-Pfalz, Lajos Wenzel, und als Arrangeur Tho- mas Guthoff gewonnen werden.
Die Aufführungen finden am 4. und 5. November 2017 um jeweils 15.00 und 19.00 Uhr statt. Tickets gibt es für 50,00 Euro (ermäßigt 38,00 Euro) zzgl. Vorverkaufsgebühren bei bonnticket.de.
Warum die Karten so viel kosten. Zugegeben, die Karten sind nicht gerade günstig und liegen teilweise über dem, was man im städtischen Theater, aber auch im Pantheon zahlt. Ausgesucht hat sich die Gemeinde diesen Preis nicht, er musste so gesetzt werden, damit die Benefiz-Aufführungen auch Geld für die Generalsanierung einspielen – und nicht gar zum Zuschuss-Geschäft werden. So fallen zum Beispiel Kosten für die provisorische Bestuhlung, die Beleuchtung und die Akustik an. Auch gibt es nur an diesem Wochenende überhaupt die Möglichkeit die Bauarbeiten einmal ruhen zu lassen. Bei einer Anzahl von gerade einmal 350 Zuschauerplätzen, die aus Sicherheitsgründen und aufgrund von Auflagen auch nicht höher sein kann, muss schon genau kalkuliert werden. Der Bauverein hofft, dass das Ensemble eventuell zu weiteren Aufführungen an anderen Orten zusammenfinden wird, die dann günstiger zu bespielen sind. Wir prüfen auch, eine Aufzeichnung anzufertigen.

 

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